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Wohnzimmer Wandfarbe: Ideen für die Wandgestaltung

Das Wohnzimmer ist oft die größte und beliebteste Räumlichkeit im Haus oder in der Wohnung. Damit der wichtigste Raum der Wohnung auch als Wohlfühl-Oase dienen kann, sollte die Wohnzimmer Wandfarbe immer nach der eigenen Vorliebe ausgewählt werden. Denn nur die „eigenen“ Farben sorgen für ein heimisches Gefühl und schaffen eine visuelle Trennung die angenehm ist. Nicht zuletzt sollte die präferierte Farbe auch zum eigenen Einrichtungsstil passen.

Beliebte Wohnzimmer Wandgestaltungen

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Textur-Palette für Wohnzimmer Wandfarben kann man im Baumarkt anschauen (c) iStock.com / alfexe

Eine angenehme Atmosphäre ist das wichtigste in den eigenen vier Wänden, die Gestaltung der Wohnzimmer Wandfarbe sollte in erster Linie immer zum eigenen Geschmack und den eigenen Möbeln passen. Zur Inspiration sind hier einige Ideen für Wohnzimmer Wandfarbe aufgelistet:

Industrie-Look Wohnzimmer: Hart und trendy

Kennzeichnend für den beliebten Look sind abgenutzte Stahlkomponenten oder unbehandelte Holzarten gepaart mit unvollendeten Merkmalen, wie Wände aus Beton oder unverputzte Wände. Der Industrielook ist weiterhin im Trend und zieht von der Werkstatt in unser Wohnzimmer. Dank seiner beeindruckenden Wirkung zaubert er in jede Wohnung ein nostalgisches Flair. Wohnzimmer Wandfarben, die zum Industrie-Look passen sind: Kupfer, Beton, Gold, Rostrot, Silber. Dazu passen markante Industrial-Möbel, Möbel vom Lieblings-Designer oder abgewetzte Vintage-Möbel.

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Ideen für Wohnzimmer Wandfarben kann man sich im Bauhaus einholen (c) iStock.com / alvarez

Wohnzimmer Naturtöne: Erdfarben

Als Erdfarben werden verschiedene natürlich vorkommende Pigmente bezeichnet, die Farbe stammt wie der Name verspricht aus Farbpigmenten, die aus der Erde gewonnen werden. Erdfarben sind klassische Allrounder für nahezu jedes Zimmer, neben ihrer Eigenschaft Räume wohnlich erscheinen zu lassen, erscheinen Erdfarben als Wohnzimmer Wandfarben angenehm wärmend und strahlen eine natürliche Eleganz aus.
Farbnuancen: Rostbraun, Sand, Papaya (sanftes Orange), Malve (Rosa), Limone (Hellgelb), verschiedene Brauntöne (Savanne, Noisette, Sand), Mais (weiches Gelb). Zu einer erdfarbenen Wandgestaltung passen schlichte und einfarbige Möbel.

Pastellfarben für ein entspanntes Wohngefühl

Ein Pastellton als Farbe des Wohnzimmers bietet eine harmonische Ausstrahlung und lässt den Raum feminin erschienen. Durch helle und einfarbige Möbel schafft man mit pastellfarbenen Räumen eine erfrischende, stilvolle und elegante Atmosphäre. Nebenbei verleihen Pastelltöne eine positive Stimmung. Farben: zartes Grün, Hellblau, zartes Rosa, Mint, Salbei, Aprikot.
Pastellfarben lassen sich wunderbar kombinieren. Pastell passt perfekt zu Möbeln aus den Fifties, zu modernen Möbeln mit einem minimalistischen Design oder auch zu romantischen Dekoideen.

Farbgestaltung für´s Wohnzimmer

Viele mögen helle und freundliche Wohnzimmer Wandfarben – wer die Wahl hat, hat die Qual. Freundliche Farben werden meist mit warmen Farb-Nuancen, wie Rottönen, Gelbtönen und Erdtönen gleichgesetzt. Ein kräftiges Grün oder ein kühles Blau gehören demnach nicht zu den freundlichen Farben. In letzter Zeit werden jedoch auch immer mehr dunkle Farbnuancen eingesetzt.

  • Kleine Zimmer größer erscheinen lassen
    Eine dunkle Wohnzimmer Wandfarbe sollte in kleinen Räumen vermieden werden. Eine helle Farbe reflektiert Licht und lässt die Räumlichkeit dadurch heller und auch größer erscheinen. Tipp: Pastelltöne, sanfte Erdtöne oder Weiß.
  • Wohnung wärmer wirken lassen
    Gelb-Töne, Rot-Töne oder Orange-Töne als Wohnzimmer Wandfarbe, lassen den Raum warm und gemütlich erscheinen.
    Die Farbe Blau hat eine entspannende Wirkung, lässt Zimmer aber häufig kühler erscheinen. Eine grüne Wand wirkt kühl, kann jedoch Aktivität und Kreativität anregen.
  • Dunkle Zimmer heller erscheinen lassen
    Wie auch schon in kleineren Zimmern, sollte man in einem dunklen Räumen eine möglichst helle Wandgestaltung wählen. Am besten geeignet sind dafür Pastellfarben oder weiß.
    Tipp: In dunklen Zimmern sollte die Zimmerdecke immer weiß gestrichen werden.
  • Räume frischer wirken lassen
    Ein frisches Raumgefühl kann durch bunte Wohnzimmer Wandfarbe gewonnen werden. Bunte Farben bringen Leben in die Wohnung – damit die Gestaltung nicht zu unruhig wirkt, sollte immer darauf geachtet werden, dass die Farben aus einer Farbsegmentierung stammen.

Weitere Tipps finden Sie hier

Vorteile einer Fußbodenheizung: Behaglich und zukunftsweisend

Wenn es in hiesigen Gefilden unter den Füßen wohlig warm ist und die Kinder zu jeder Jahreszeit auf dem Boden spielen können, hat man es höchstwahrscheinlich mit einer guten Fußbodenheizung zu tun, die den Raum unsichtbar mit behaglicher Wärme versorgt. In Neubauten ist die Fußbodenheizung fast schon die Norm, und auch bei der Altbausanierung wird sie immer beliebter. Fußbodenheizungen gibt es als Warmwasserfußbodenheizungen und Elektrofußbodenheizungen. Unabhängig von der Ausführung hat eine Fußbodenheizung viele Vorteile gegenüber einer Radiatorheizung. Hier eine kleine Übersicht:

Vorteile Fußbodenheizung

  • Umweltfreundlichkeit

    Vorteile Fußbodenheizung

    Die Vorteile einer Fußbdodenheizung überzeugen nicht nur ökologisch. (©istockphoto.com_vchai)

Fußbodenheizungen können ohne Weiteres energiesparend und umweltfreundlich mit Niedrigheizsystemen wie Wärmepumpen oder Sonnenkollektoren betrieben werden. Zudem kann die Raumtemperatur bei einer Fußbodenheizung aufgrund der guten Wärmequalität zwei Grad niedriger liegen als bei einer Radiatorheizung. Sie sparen damit bis zu zwölf Prozent Energie.

  • Wärmequalität

Sie wünschen sich behagliche, gleichmäßig gewärmte Räume? Bei einer Fußbodenheizung wird die Luft konstant von unten nach oben erwärmt. Bei einer entsprechenden Beheizung sind die Temperaturen in Bodennähe auch in der kälteren Jahreszeit angenehm. Kinder können dort problemlos spielen. Und Sie haben nie wieder kalte Füße!

  • Allergikerfreundlichkeit

Fußbodenheizungen sind für Allergiker*innen besonders geeignet. Anders als bei Radiatorheizungen, die Staubpartikel mit der erwärmten Luft aufwirbeln, wird die Luft bei einer Fußbodenheizung staubpartikelfrei erwärmt. Zudem ist eine Fußbodenheizung weniger anfällig für Schimmelbildung.

  • Designfreundlichkeit

Zu Ihrem Bau- und Wohnstil passen perfekt bodentiefe Fenster? Dann ist eine Fußbodenheizung die richtige – und einzige – Wahl. Eine Fußbodenheizung ist quasi unsichtbar und kommt ohne Heizkörper aus, die sich dem gewünschten Exterior bzw. Interior Design in den Weg stellen. Mit einer Fußbodenheizung können Sie Ihre Räume einfach so gestalten, wie Sie möchten.

Nachteile Fußbodenheizung

  • Wärmeregulierung

Räume mit einer Fußbodenheizung lassen sich im Vergleich zu einer Radiatorheizung vergleichsweise träge in die eine oder andere Richtung regulieren. Bei plötzlicher Kälte oder plötzlicher Wärme – zum Beispiel durch Sonneneinstrahlung – kann es eine gewisse Zeit dauern, bis die Räume wohltemperiert sind. Hier hilft auch eine gute Dachdämmung. So bleibt das Raumklima möglichst konstant, die Wärme der Fußbodenheizung wird besser gespeichert und Sie müssen allgemein weniger heizen.

  • Kosten

Fußbodenheizungen können, müssen aber nicht teurer sein als Radiatorheizungen sein. So werden die Mehrkosten durch die Einsparungen bei den Betriebskosten wieder hereingeholt. Mit einem geeigneten Bodenbelag, der die Wärme optimal durchlässt, können die Heizkosten noch einmal minimiert werden. Reparaturen und Sanierungen sind bei einer Fußbodenheizung allerdings kostenintensiver als bei einer Radiatorheizung.

TIPP: Beim Einbau einer Fußbodenheizung sollten Sie nicht am falschen Ende sparen. Kunststoffrohre sind beispielsweise etwas teurer als andere Rohre, haben dafür aber auch eine Lebensdauer von 40 bis 50 Jahre. Bei weniger hochwertigen Materialien steht dagegen vielleicht schon nach einigen Jahren eine Sanierung an!

Wohnen im Seecontainer – auch als Dauerlösung realisierbar?

Seecontainer/Wohncontainer - Ein Wohncontainer hängt am Kran

Wohnen im Seecontainer © istock/peshkov

In Zeiten von Wohnungsnot und immer teurerem Wohnraum machen sich viele Gedanken, wie Alternativen aussehen können. Die einen nisten sich auf dem Wasser in einem Hausboot ein, andere wohnen auf dem Campingplatz oder in der Gartenlaube. Einige richten sich einen alten Bauwagen her, andere entschließen sich zu Wohnungssharing oder geben ihren Hausstand gleich ganz auf und leben wie die Nomaden mal hier und mal dort, wie und wo es sich gerade anbietet.
Auch Wohncontainer sind ein Thema, wenn es um alternative Wohnmodelle geht. Das Phänomen ist nicht neu; schon vor Jahrzehnten wurden Container eingesetzt, wenn es darum ging, kurzfristig Wohnraum zur Verfügung stellen zu müssen, und auch heute werden Wohncontainer zum Beispiel als Flüchtlingsunterkünfte eingesetzt. Doch kann auch der normale Privatbürger im Seecontainer wohnen?

Seecontainer sind Transport- und Lagercontainer

Grundsätzlich haben Seecontainer natürlich eine andere Bestimmung, als dass Menschen in ihnen wohnen. Konzipiert sind sie zum Transport von Waren und – diesen Zweck unterschätzen viele – als Lagerraum. Ohne Seecontainer würde es den derzeitigen globalen Güter- und Warenaustausch nicht geben, denn weit mehr als die Hälfte aller transportierten Güter werden in Containern von A nach B gebracht, und zwar überwiegend auf dem Seeweg. Und auch in ihrer Funktion als Lager sind Seecontainer unverzichtbar, denn was in den großen Container Terminals dieser Welt umgeschlagen wird, landet in den seltensten Fällen unmittelbar auf dem LKW oder dem Güterzug, sondern muss fast immer zwischengelagert werden.

Warum eignen sich Seecontainer zum Wohnen?

Der „reine“ Seecontainer ist per se noch längst kein Wohncontainer, aber er bringt gute Voraussetzungen mit, als Behausung des Menschen zu taugen. Warum? Da ist zunächst einmal das Material: Seecontainer sind aus Stahl gefertigt, also quasi unkaputtbar. Witterungseinflüsse wie Niederschläge und starke Stürme können ihnen so schnell nichts anhaben. Und während sich ein normales Haus eher schlecht für eine Versetzung an eine andere Location eignet, ist ein Seecontainer – die richtigen Transportmittel vorausgesetzt – quasi prädestiniert für einen Standortwechsel. Nicht zuletzt der Preis kann die Überlegung fördern, zu einem Wohncontainer-Bewohner zu werden. Was für einen Seecontainer inklusive Umbau etc. anfällt, ist zwar von der Ausstattung abhängig – in jedem Fall wird ein Haus mit demselben Komfort ein Vielfaches an Kosten bedeuten.

Was ist zu beachten, wenn man im Seecontainer wohnen möchte?

Wer das Abenteuer, in einem Seecontainer zu wohnen, in Angriff nehmen möchte,  sollte vorab einiges bedenken bzw. beachten:
Erstens ist es nicht ohne weiteres erlaubt, überall einen Container aufzustellen – und zu bewohnen. Hierfür ist eine Genehmigung vonnöten, die beim Bauordnungsamt einzuholen ist. Ferner ist es natürlich mit dem Aufstellen des Containers längst nicht getan, denn was ist mit Fragen wie Brandschutz, Hygiene, Heizung, Belüftung, Wasserversorgung, Abwasser generell etc. Und auch die Beschaffenheit des Bodens spielt eine Rolle, denn ein 40 Fuß-Seecontainer bringt mal eben ein Leergewicht von über 3 Tonnen mit. Wer da nicht mit einem guten Fundament ausgestattet ist, wundert sich nach zwei Wochen Regen darüber, dass er plötzlich im Souterrain wohnt.
Zweitens kann die Behörde einer dauerhaften Nutzung des Containers skeptisch gegenüberstehen; wer dagegen nur temporär in einem umgebauten Seecontainer wohnen will, hat bessere Karten für eine Genehmigung. In vielen Gemeinden ist auch das bauliche Ortsbild von Bedeutung. Ein Wohncontainer, der permanent diese Bild trübt, wird gegebenenfalls verboten.
Drittens sind natürlich die baulichen Maßnahmen von Bedeutung. Was muss getan werden, um in dem Seecontainer wohnen zu können? Es müssen Türen, Fenster, Klappen, Trennwände eingebaut werden, Strom und Wasser werden benötigt, der Wohnraum muss hinreichend isoliert werden, eventuell besteht Bedarf an einem zusätzlichen Toilettencontainer mit Wasch- und Duschbereich etc.

Alternativen zum Wohncontainer „von der Stange“

Abseits des herkömmlichen Seecontainers gibt es interessante Container-Varianten, die sich Dank ungewöhnlicher Bauweise für den Umbau zum Wohncontainer eignen, wie sie die Firma Braun Container bei Hamburg anbietet. Dies sind

  • Open-Top Container: Wie der Name schon verrät, sind diese Container nicht mit einem festen Dach ausgestattet, sondern mit einer abnehmbaren Plane. Bietet sich zum Beispiel an, wenn man vorhat, eine Art Wintergarten zu gestalten.
  • Hard-Top Container: Diese sind mit einem abnehmbaren Stahldach ausgerüstet. Hier kann zum Beispiel eine (schräge) Zwischenverglasung eingezogen und damit die Höhe der Behausung variiert werden.
  • Double-Door Container: Sie haben auf beiden Seiten Doppeltüren. So kann man sowohl von der Straße als auch von der Terrasse aus seinen Wohncontainer betreten.

Wer also erwägt, dauerhaft in einem Seecontainer zu wohnen, hat viele Möglichkeiten der Gestaltung, aber auch viele Eventualitäten und Problemstellungen zu erörtern.

Übrigens: Der Seecontainer ist der gebräuchlichste und häufigste in der Container-Familie. Er wird auch gern als Standardcontainer, Lagercontainer, Baucontainer oder Materialcontainer bezeichnet. Das stiftet bei manchem Verwirrung, denn üblicherweise ist immer der gleiche Container gemeint: der Seecontainer.