Wichtig beim Hausbau: Gleich die Terrasse mit planen

Wer ein Haus baut, plant oft jeden Raum bis ins kleinste Detail. Terrasse? Auch. Sechs Quadratmeter Holzdielen. Nachher einen Sonnenschirm draufstellen und eine Hecke pflanzen – fertig. Und später fragt sich der Bauherr, warum er seine Terrasse nicht gleich mit der gleichen Akribie geplant hat wie das Haus selbst. Denn im besten Fall möchte die Familie den Außenbereich des Hauses von Frühling bis Herbst ausgiebig nutzen. Und das soll natürlich in einem Ambiente geschehen, das alle erdenklichen Annehmlichkeiten bietet, um die die schönsten Sommerstunden und –abende unvergesslich werden lässt. Hier gibt es Tipps und Ideen, was bei der Planung der Terrasse zu beachten ist.

Große Terrasse mit Grill

So kann eine Terrasse im Idealfall aussehen © istock/TimAbramowitz

Planung der Terrasse – Größe und Lage

Die erste Frage bei der Planung der Terrasse: Wie groß soll sie sein? Antwort: Groß. Zu bedenken ist, dass man gerade draußen gern auch mal ein paar mehr Gäste bewirten möchte. Dazu braucht es einen großzügigen Tisch, damit alle Zutaten für ein ausgiebiges BBQ Platz haben, und ausreichende Bestuhlung. Weiterhin soll gegebenenfalls die eine oder andere Gartenliege, ein Sonnenschirm (eventuell mit fest verbautem Sockel), und größere Pflanzen auf der Terrasse Platz finden. In jedem Fall sollte großzügig geplant werden – eine spätere Vergrößerung der Terrasse ist umständlich und teuer.

Zweitens spielt die Lage der Terrasse eine gewichtige Rolle: Eine kurze Anbindung an die Küche ist von Vorteil, um die Versorgung mit Getränken, Speisen etc. möglichst bequem zu ermöglichen (Wenn eine Outdoorküche geplant ist, spielt dieser Aspekt eine untergeordnete Rolle). Natürlich ist die Ausrichtung zur Sonnenseite zu beachten, nach Süden und/oder Westen ist wohl die populärste Variante. Und auch die Nachbarschaft sollte in die Überlegungen mit einbezogen werden: Was kann stören an Gerüchen oder Lärm? Umgekehrt soll auch vermieden werden, dass jede Bewegung von neugierigen Blicken verfolgt wird.

Details & Feinschliff

Wenn Größe und Lage der Terrasse feststehen, geht es an die konkrete Gestaltung. Welche Punkte wichtig sind und was in der Planung berücksichtigt werden sollte:

  • Witterungseinflüsse: Wie man überdacht und isoliert, ist natürlich von Bedeutung, gegebenenfalls kann die Terrasse auch zu einer Art Wintergarten ausgebaut werden, so dass ein Aufenthalt auch bei ungemütlicherem Wetter möglich ist.
  • Lichtverhältnisse: Reicht ein Sonnenschirm bzw. eine Markise, oder ist es sinnvoll, eine Überdachung zu installieren, zum Beispiel in Form eines Schiebedaches?
  • Boden: Die Wahl des Belages sollte nicht in erster Linie von der Optik abhängig gemacht werden, sondern insbesondere von der Frage, wie beständig das Material ist und ob es leicht zu pflegen und zu reinigen ist. Dabei sollte man angrenzenden Bäumen Beachtung schenken; sie können unerwünschte Feuchtigkeit und rutschiges Laub bringen.
  • Möblierung: Reichen ein paar wetterfeste Plastikgartenstühle oder will man in teureres Interieur investieren? Wer sich für letzteres entscheidet, sollte bedenken, dass er Unterstellmöglichkeiten für die Möbel braucht oder entsprechende Abdeckungen für die Möbel.
  • Stromanschlüsse: Elektrogrill und andere Küchengeräte, Beleuchtung, Fernseher für Fußballspiele, Musikanlage für Partys – es gibt genügend Geräte, die mit Strom zu versorgen sind.
  • Wasseranschlüsse:Nicht nur der Gartenschlauch für die Bewässerung der Pflanzen im Garten oder das Wasserbassin für die Kinder ist wichtig, auch fließendes Wasser zum Spülen etc. sollte bedacht werden.

Die Grillstation als König der Terrasse

Keine Frage, eine Terrasse wird gern zum Sonnen, Spielen oder Faulenzen genutzt. Aber nichts geht über ausgelassene Gartenfeste und Grillabende mit Familie und Freunden, die genussvolles Schlemmen und geselliges Beisammensein vereinen.
Um den Erfolg dieser Festivitäten zu garantieren, bedarf es der richtigen Utensilien – sprich des richtigen Grills. Ob man dabei zum Holzkohlegrill, Gasgrill, Elektrogrill oder Smoker tendiert, ist im wahrsten Sinne des Wortes natürlich Geschmackssache. Fest steht jedoch: Bei der Auswahl des Grills sollte man nicht am falschen Ende sparen, denn mit einem Grill für 30 Euro vom Discounter wird man kaum mehr als ein Steak und Würstchen für die Gartenparty zaubern können.

Junge Menschen grillen auf der Terrasse

Grillen mit Freunden auf der Terrasse – was gibt es schöneres? © istock/Spiderstock

Es geht aber besser: Wer seine Gäste richtig verwöhnen möchte mit einem BBQ, von dem noch Generationen später schwärmen werden, kann sich und andere mit einem leistungsstarken Gasgrill von Napoleon glücklich machen, der mit allen Schikanen aufwartet: Mehrere Brenner erlauben die Zubereitung unterschiedlicher Köstlichkeiten (gern auch zeitgleich). Während der Hauptbrenner die Würstchen gart, grillen die Steaks bei 1000 Grad aus dem Infrarotbrenner. Über den Heckbrenner lässt sich derweil der Döner am Drehspieß brutzeln und auf den Seitenbrennern wird das Gemüse gegrillt. Selbstredend, dass Räuchern und andere aufwendige Garmethoden, die sonst eher in einem Kugelgrill oder Smoker möglich sind, in einem Napoleon Gasgrill perfekt gelingen. Und auch in punkto Funktionalität lässt er keine Wünsche offen: Mit Eisfach, Seitenablage für Grillzubehör, Schneidebrett, Handtuchhalter, Gewürzablagen, Marinadenfach etc. kommt so ein Gasgrill schon wie eine kleine Outdoorküche daher.