Wasserschaden: Wer zahlt Bautrockner Kosten? (c) Thomas Max Müller / pixelio.de
Wasserschaden: Wer zahlt Bautrockner Kosten? (c) Thomas Max Müller / pixelio.de

Wasserschaden – wer bezahlt Schaden und Bautrockner Kosten?

Wasserschäden gehören zu den häufigsten Schadensereignissen in Wohnungen und Häusern, die es zu reparieren gilt. Da ein Wasserschaden leicht die Bausubstanz angreift und häufig auch Schäden an weiteren, oft fremden Gütern verursacht, ist die Reparatur meist auch mit hohen Kosten verbunden. Auch entstehen Schadensbeseitigungskosten wie Kosten für einen Gutachter oder etwa Bautrockner Kosten. Letztere Aspekt ist ein nicht zu unterschätzender Faktor beim Reparieren – welches man an einer Auflistung aller Bautrockner Kosten sehen kann. Konzentrieren wir uns jedoch zunächst darauf, wer diese anfallenden Wasserschaden Kosten beim Reparieren wann tragen muss.

Wasserschaden Kosten und Versicherungen

Ein Wasserschaden und Feuchtigkeit in der Wohnung sind sehr komplexe Schadensereignisse, sowohl was das Ausmaß und das Reparieren der möglichen Schäden angeht als auch deren Ursachen. Idealerweise sind vorab Versicherungen für den Fall eines Wasserschadens abgeschlossen worden. In Betracht kommen beim Eigentümer bzw. Vermieter eines Gebäudes die Gebäudeversicherung, Hausratversicherung und Haftpflichtversicherung, beim Mieter nur die Hausratversicherung und Haftpflichtversicherung.

Als Grundsätze zur Schadenstragung beim Wasserschaden gelten:

  • Gebäudeversicherung – Schaden an der Gebäudesubstanz und Bautrockner Kosten
  • Hausratversicherung- Schaden am eigenen Hausrat
  • Haftpflichtversicherung – Schaden an fremden Gütern und Bautrockner Kosten
Wasserschaden Kosten: Wer zahlt das Reparieren der Schäden? (c) Thomas Max Müller / pixelio.de

Wasserschaden Kosten: Wer kommt für den Schaden auf? (c) Thomas Max Müller / pixelio.de

Diese Abgrenzungen beim Wasserschaden hören sich zunächst einfach und vernünftig an, sind es aber in der Praxis nicht immer. Ganz besonders bei der Gebäudeversicherung kommt es zum Beispiel auch darauf an, ob die Art des eingetretenen Wasserschadens von der individuellen Police auch tatsächlich abgedeckt wird. Als Elementarversicherung deckt die Gebäudeversicherung häufig nur den sogenannten Leitungswasserschaden ab. Das ist ein Wasserschaden, der (vereinfacht gesprochen) durch die Zu- und Abflüsse von Leitungswasser verursacht wurde. Damit können bereits Schäden ausgeschlossen sein, die etwa durch einen Rückstau in der Kanalisation entstanden sind. Bestimmte weitere Schadensereignisse sind ebenfalls ausgeschlossen, etwa der Schaden, der durch ein auslaufendes Aquarium entsteht oder durch eine witterungsbedingte Überschwemmung durch Regenwasser. Auch bei der Hausratversicherung ist im Regelfall zunächst nur der Leitungswasserschaden versichert, andere Risiken müssen meist ausdrücklich vom Vermieter und Mieter mitversichert werden.

Obliegenheiten und Schadensminderungspflichten

Auch wenn der im konkreten Einzelfall verwirklichte Wasserschaden grundsätzlich von der abgeschlossenen Versicherung gedeckt wird, kann es weitere Probleme beim Reparieren des Wasserschadens geben. Die Versicherungsverträge und Versicherungsbedingungen halten tückische Mitwirkungspflichten und Schadensminderungspflichten für die Versicherten bereit. Eine Obliegenheitsverletzung kann etwa vorliegen, wenn rissige, wasserführende Schläuche nicht gewartet und rechtzeitig ausgetauscht wurden. Einschränkungen ihrer Eintrittspflicht machen Versicherungen häufig auch dann geltend, wenn etwa die Waschmaschine während des Betriebes unbeaufsichtigt geblieben ist. Im Mietrecht wird häufig fahrlässiges Verhalten des Mieters angenommen. Anderes ist es, wenn es zu Wasserschäden durch einen anderen Mieter kommt, dann haftet der Vermieter insoweit, als das der Vermieter den Gebäudeschaden instand setzen muss. Bei fahrlässigem Verhalten kommt es dann noch auf den Schweregrad an, in Betracht kommt dann eine Eintrittspflicht der Haftpflichtversicherung. Grundsätzlich zählt zur Schadensminderungspflicht zunächst einmal, das ausgetretene Wasser durch Sofortmaßnahmen soweit wie möglich zu beseitigen. Neben der Beweissicherung etwa durch Fotos kommt es hier auf Schnelligkeit der Verursacher an. Nasssauger, Trocknungsgeräte und Ventilatoren leisten gute Dienste bei der Trocknung der Wände und anderen Stellen. Auch diese Bautrockner Kosten zahlt meist die jeweils eintrittspflichtige Versicherung, zumindest werden Stromkosten in der Regel beglichen. Die Hausratversicherung wird für die Trocknungskosten bei einem Wasserschaden allerdings nur eintreten, wenn durch die Trocknung der Hausrat gesichert wird.

Nicht verzweifeln an den Wasserschaden Kosten!

Gerade massive Wasserschäden und das Reparieren dieser können die Nerven der Betroffenen sehr strapazieren und die Kosten für eine Reparatur kann Menschen ohne Versicherung in eine finanzielle Notsituation führen. Wer in eine Versicherung investiert hat, um mögliche Wasserschaden Kosten gering zu halten, kann dem Reparieren des Wasserschadens etwas entspannter entgegensehen. Jeder noch so massive Wasserschaden kann (mehr oder minder aufwändig) beseitigt werden. Es ist letztlich ausschließlich eine Frage von Zeit und Geld die Schäden zu reparieren.